Fragen & Antworten zum digitalen Nachlassdienst

Für mehr Klarheit in Bezug auf digitale Nachlässe.

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Worum es geht

«Es gibt keine dummen Fragen – nur dumme Antworten.»

Nachfolgend finden Sie diverse Fragen und Antworten aus dem Bereich des digitalen Nachlassdienstes die immer wieder an uns gerichtet werden.

Ein Testament ist nur gültig, wenn es von Ihnen selber, von Anfang bis zum Ende, von Hand niedergeschrieben, datiert und unterschrieben ist. Verwenden Sie keinen Computer oder Schreibmaschine. Prüfen Sie mit Ihrem Rechtsberater die inhaltliche Verbindlichkeit.

Ich, (Vorname) (Name), geboren am (Geburtsdatum mit Tag, Monat, Jahr), Bürger von (Heimatort), wohnhaft in (Strasse, PLZ, Ort), verfüge:

  1. Meine bisherigen Testamente erkläre ich als ungültig.
  2. Meine Söhne (Vorname, Name) und (Vorname, Name) setze ich auf den gesetzlichen Pflichtteil.
  3. Mein Ehemann/Frau (Vorname, Name und Adresse) erbt den Rest.
  4. Aus meinem Nachlass sind folgende Vermächtnisse auszurichten:
    1. An meinen Freund (Vorname, Name, Adresse) meine Modelleisenbahn
    2. An die Gemeinnützige Muster-Institution (Name), (Adresse): Fr. 50‘000.— (Franken fünfzigtausend).
  5. Als Willensvollstrecker ernenne ich (Vorname, Name, Adresse). Sollte er verstorben sein oder das Amt ablehnen, ernenne ich (Vorname, Name, Adresse) als Vollstrecker meines letzten Willens.

(Ort wo das Testament ausgestellt wird, Tag, Monat, Jahr)
(Vorname, Name, beides ganz ausschreiben)
(Unterschrift)

Wenn Sie bspw. einen lokalen Passwortsafe auf einem Computer betreiben, hinterlegen Sie unbedingt Ihre Zugangsdaten für den jeweiligen PC im Testament. Ohne dieses kann auf den Passwortsafe nur erschwert zugegriffen werden.

Beispiel:

„Meine Zugangsdaten finden sich auf dem PC im Wohnzimmer. Auf diesen kann mit  [Login, Passwort] zugegriffen werden.“

Der digitale Willensvollstrecker soll nach dem Tod aktiv werden. Konkret kümmert er sich um das Ausführen des letzten digitalen Willens. Er ist somit verantwortlich für die Datenbereinigung in Ihrem Sinne sowie für die Verteilung der relevanten Daten. Achten Sie darauf, dass der digitale Willensvollstrecker über das notwendige technische Wissen verfügt.

Beispiel:

„Ich ernenne [Vorname, Name, Adresse] als meinen digitalen Willensvollstrecker. Für den Fall, dass diese Person verstorben ist oder sich weigert dieser Aufgabe nachzukommen, ernenne ich [Vorname, Name, Adresse] als seinen Stellvertreter. Er/Sie soll meinen letzten digitalen Willen vollstrecken.“

«... und was passiert mit Ihren

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